Vitamin C-Hochdosis Infusionstherapie

 

Chronische Entzündungsprozesse sind häufig mitverantwortlich für die Entstehung von Krankheiten wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Krebs, rheumatische Erkrankungen.

Eine der Antriebskräfte chronischer Erkrankungen ist oxidativer Stress. Dieser entsteht, wenn nicht genügend Antioxidantien zur Verfügung stehen um reaktive Sauerstoffverbindung abzufangen bevor sie gesundes Gewebe schädigen.

Vitamin C ist das vielseitigste physiologische Antioxidans. Die körpereigenen Vitamin C-Spiegel sind bei vielen chronischen Erkrankungen reduziert.

Insbesondere Immun-, Nerven- und Knochenzellen benötigen für optimale Funktionsabläufe eine gute Vitamin C-Versorgung.

Bei welchen Erkrankungen kommt die Vitamin C-Hochdosis-Infusionstherapie zur Anwendung? 
• Tumorerkrankungen Vitamin C stärkt die Immunabwehr und ist neben der 
   konventionellen Tumortherapie eine sinnvolle ergänzende Maßnahme. Vitamin C schützt 
   vor Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie. Vitamin C verbessert die 
   Lebensqualität und verlängert das tumor- und rezidivfreie Intervall. 
• Chronische Infektionserkrankungen z.B. chronische Bronchitis, chronische Sinusitis 
• Rheumatische Erkrankungen 
• Chronische Hepatitis C 
• Herpes Zoster (Gürtelrose) 
• Psychische Störungen z.B. Depressionen, Burn-out Syndrom, chronisches 
   Müdigkeitssyndrom

Wie wird die Vitamin C-Infusionstherapie durchgeführt? 
Nur die Vitamin C-Infusionstherapie führt zu einem ausreichend hohen Blutspiegel wie er bei Erkrankungen mit oxidativem Stress für therapeutische Erfolge notwendig ist. Die orale Vitamin C Gabe führt nur zu einem Bruchteil der Blutkonzentration. Je nach Krankheitsbild werden 7,5 bis maximal 15 g pro Infusion 1-2 mal pro Woche langsam intravenös verabreicht. Am Tag der Infusion sollten mindestens 2 Liter Flüssigkeit getrunken werden.

Wann darf die Vitamin C-Infusionstherapie nicht angewendet werden? 
• bei Oxalat-Nierensteinen 
• bei Niereninsuffizienz 
• bei Eisenspeicherkrankheiten 
• bei Kindern unter 6 Jahren 
• bei Glucose-6-phosphat-dehydrogenasemangel

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